Historisches - Berufsschule für Elektrotechnik und Mechatronik A - 1060 WIEN

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Erstes Wiener Zentralberufsschulgebäude - 100 Jahre Mollardschule

  • 1907 erfolgte der Beschluss zur Errichtung der Mollardschule "zu Ehren und zur ewigen Erinnerung an das 60-jährige Regierungsjubiläum des Kaiser Franz Joseph I" laut Bürgermeister Dr. Lueger


  • 1911 wurde das Gebäude fertig gestellt. Die reinen Baukosten betrugen damals 4 Millionen Kronen.


  • 1911/12 erfolgte die volle Nutzung am Schuljahresbeginn durch 27 fachliche Fortbildungsschulen, 15 davon unterstanden dem Fortbildungsschulrat und die restlichen 12 waren genossenschaftlich.


  • Am 20.10.1911 war die feierliche Eröffnung des 1. Wiener Zentralberufsschulgebäudes.

  • 1914 erfolgte die Einquartierung von Soldaten von August bis November (aufgrund des 1. Weltkriegs).


  • 1915 wurde sogar ein Lazarett errichtet.


  • In den Nachkriegsjahren wurden etliche weitere Schulen eingesiedelt und die Schüleranzahl stieg auf 9200 Schüler.


  • 1925/26 wurden 49 fachliche Fortbildungsschulen und Lehrwerkstätten gezählt.


  • 1942 Während der NS-Herrschaft wurde der Fortbildungsschulrat und Fortbildungsschulfonds aufgelöst. Weiters wurden Einheitslehrer eingestellt und der Werkstättenunterricht wurde durch Demonstrationsunterricht ersetzt. Der Berufsschulunterricht wurde auf 2 Jahre beschränkt.


  • 1944 zerstörten 8 Bomben 1/3 des Gebäudes.


  • 1945-1951 erfolgte der Wiederaufbau durch die Gemeinde Wien.


  • 1962 wurde das Schulgesetz geändert: 9 Pflichtschuljahre wurden eingeführt, daher wurde ein selbstständiger Polytechnischer Lehrgang bis 1971 untergebracht.


  • 1975 war eine große Berufsschulreform. Diese bewirkte, Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen, Laborunterricht, Gruppenteilungen, Freigegenstände und leistungsdifferenzierte Förderung.


  • 1974 und 1976 entstanden zwei weitere Elektroschulen.


  • 1979/80 wurden 32.500 BerufsschülerInnen in Wien gezählt. Die Mollardschule musste eindeutig entlastet werden, deshalb wurde ein 4. und 5. Zentralberufsschulgebäudes gebaut.


  • 1981 konnten 3 Schulen in die Apollogasse umgesiedelt werden.


  • 1988 wurden die Kfz-Schulen und die Spenglerschule in das neugebaute Haus in der Scheydgasse übersiedelt.


  • 1993 zogen die Bäcker und Konditoren in den neu gebauten Zubau des 3. Zentralberufsschulgebäudes in der Längenfeldgasse.


  • 1974-1994 erfolgte die Generalsanierung der Mollardgasse.


  • 1994-1999 erfolgte der Neubau der Montagehalle, der Sanitär- und Heizungstechnik, sowie der Turnhalle. Dacherneuerungen und Fassadenrenovierungen wurden ebenfalls durchgeführt.


Heute steht das Haus der Mollardschule unter Denkmalschutz.

Die Schule beherbergt jetzt 5 Berufsschulen, die Uhrmacherwerkstätte der Stadt Wien, je eine Abteilung des schulpsychologischen und des schulärztlichen Dienstes, eine Bibliothek des Kultur- und Sportvereins der Wiener Berufsschulen, ein von Sozialarbeitern betreutes Kommunikationszentrum, ein Buffet der WIGAST, einen künstlerisch gestalteten Pausenhof, das Wiener Sanitärmuseum und die Magistratabteilung 56 (Schulverwaltung).


Zum Nachlesen


"Mollardschule.Bau – Wiederaufbau – Modernisierung" ein Manuskript von BSI Reg.-Rat Ing. Heinrich Mayrhofer, Wien 1983

"Die Bildungsarbeit der Wiener Berufsschulen – heute für Morgen" Broschüre zur Woche der Wiener Berufsschulen, vom Schulgemeindereferat, Wien 1980

Zeitschrift "Die gewerbliche Fortbildungsschule" ab 1905, Verlag A. Pichlers Witwe und Sohn, Wien

"Der Neubau der Wiener Gewerblichen Fortbildungsschule. Denkschrift" Verlag des Fortbildungsschulrates, Wien 1911

 
 
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