Ausschwitz_Birkenau - Berufsschule für Elektrotechnik und Mechatronik A - 1060 WIEN

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktivitäten

Unsere 3 ET besuchte mit Ihrer Klassenvorständin Ursula Bayer,BEd sechs Tage die wunderschöne, polnische Stadt Krakau. Sie hatten die unvergessliche Gelegenheit das ehemalige Konzentrationslager Ausschwitz/Birkenau zu besuchen. Der Reisebericht der SchülerInnen gibt uns einen großartigen Einblick in die zahlreichen Eindrücke.
Reisebericht:
Krakaureise mit Auschwitz /Birkenau 9.5.2019 – 14.5.2019
3ET der BSETM, Klassenvorstand Ursula Bayer BEd

Donnerstag/Ankunft
Am Donnerstag begann unsere kulturelle Reise nach Krakau. Nach einer angenehmen 6h Zugfahrt waren wir auch in Polen angekommen und wir waren in jeder Hinsicht von den billigen Preisen fasziniert. Nach dem einchecken in die Appartements machten wir uns auf den Weg in die Altstadt. Wir stolzierten durch die Tuchhallen und bestaunten die schön geschnitzten Holzstände die verschiedenstes Porzellan als auch Leder anboten. Frau Bayer schlug vor gemeinsam Abend zu essen und wir setzten uns in ein Restaurant. Den restlichen Abend hatten wir für uns, doch wir gingen nach dem Tag eher früher schlafen.



Freitag
Der Freitag begann mit wundervollen Sonnenstrahlen und eine gute Laune überkam uns alle. Den ersten Tag gingen wir langsam an und wir mieteten uns einen Touristenführer der uns mit dem Auto durch Kazimierz fuhr. Es war ehrlichgesagt herrlich hinten am Auto zu sitzen und sich von einem AudioGuide die historisch wichtigen Gebäude näher bringen zu lassen. Nach der Tour machten wir uns zu Fuß auf den Weg in Schindlers Fabrik , in der gab es eine Ausstellung die zeigte, wie Oskar Schindler lebte und wie er während des II Weltkrieges der jüdischen Bevölkerung half. Ehrenmann!
 
Samstag
Samstag war für viele ein freier Tag, andere sind mit  Frau Bayer ins Salzbergwerk  Wieliczka gefahren. Das Salzbergwerk Wieliczka liegt im südlichen Teil Polens, in der Stadt Wieliczka. Das Salzbergwerk ist eines der ältesten bekannten Salzberwerke. Grabungen begannen etwa im Jahr 1280. Maschinen wurde erst im 15. Jhdt. benutzt für die Erweiterung der Höhle. Im 17.Jhdt. wurde das Salzbergwerk für Touristen geöffnet und ist sehr begehrt. Ab dem 18. Jhdt. ging der Abbau nur 60 m tief. Später wurden Grabungen bis zu 340 m tief erreicht.
Die Touristenroute ging 130 m tief und ein paar Bereiche sind auch zum Mieten für Feste freigegeben. Persönlich gesehen fand ich schön zu sehen, was früher Menschen mit harter Arbeit erreicht haben.









Sonntag
Am Sonntag war Auschwitz/Birkenau dran. Wir mussten zeitig aufstehen, weil unser Bus um 7:10 weg gefahren ist. Während der einstündigen Fahrt haben die meisten geschlafen, um bei der Ankunft ausgeruht und konzentriert zu sein. Wir wussten alle, es würde ein interessanter und langer Tag werden. Zuerst waren wir in Auschwitz und wurden von einer Frau namens Halina Jestrebska durch verschiedene Ausstellungen geführt. Wir konnten einen tiefgreifenden Eindruck von dem Konzentrationslager bekommen und wie mit Leuten umgegangen wurde, die nach Auschwitz deportiert wurden. Dafür brauchten wir den ganzen Vormittag und Mittagessen waren wir in einem Restaurant in der Nähe. Nach dem wir gegessen hatten stiegen wir wieder in den Bus und fuhren nach Birkenau, was um einiges bedrückender wirkte als Auschwitz. Wir konnten Baracken sehen, von innen sowie von außen, auch die Ruinen von den Krematorien durften wir uns ansehen. Während wir durch gingen blieben wir immer wieder stehen und Halina erzählte uns Geschichten von Häftlingen die in Birkenau gelebt haben und einander kennen und lieben gelernt hatten, oder von Familien die zerissen wurden. Am Schluss sahen wir uns noch die Gebäude an, die die Gefangenen nach der Ankunft als erstes gesehen hatten und Holzbaracken, die Pferdestall und „Wohnung“ gleichzeitig waren.
 







Montag
Am Montag wollten wir uns den Tower auf dem Marktplatz und Schloss Wawel ansehen. Also haben wir uns um 9:30 vor dem Quartier getroffen und gingen Richtung Marktplatz. Wir warteten kurz bis der Turm öffnete und gingen dann die hohen und schmalen Stufen hinauf. Oben angekommen bot sich uns ein wunderbarer Ausblick über die malerische Altstadt Krakaus. Nach dem schweren Abstieg über die alten Steinstufen gingen wir langsam rüber zu Schloß Wawel. Dort angekommen gaben wir erst einmal unsere Rucksäcke ab und begaben uns zum Eingang der königlichen Gemächer. Nach der Sicherheitskontrolle durchschritten wir die prunkvollen Gemächer von Sigismund  II. Eine atemberaubende Sammlung von riesigen Wandteppichen, alten Gemälden und prächtigen Möbeln mit goldenen Verzierungen war dort zu besichtigen. Danach ging es zur Schatzkammer des Königs wo sich ein Blick auf alte Waffen,  goldene Becher und prächtigen Schmuck werfen ließ. Zum Schluss machten wir noch einen kleinen Abstecher auf den Turm der Kathedrale wo sich ein schöner Blick über die Burg ergab. Danach stand ein vernünftiges Mittagessen auf dem Plan. Der Großteil unserer Gruppe genehmigte sich ein paar traditionelle polnische Baguettes und ein kleiner Teil unserer Gruppe ging ins „Ariel“ ein freundliches jüdisches Restaurant mitten im jüdischen Viertel Kazimierz. Dort nahmen wir eine der besten Mahlzeiten unseres Lebens zu uns. Wir blieben einige Stunden sitzen, da uns das freundliche Ambiente und unglaublich nette Personal förmlich fesselten. Danach gingen wir zurück in unsere Appartements und machten uns noch einen schönen Abend.
 




Dienstag
An unserem letzten Tag standen wir ungefähr um 8 Uhr auf, da Frau Bayer etwa um 9:30 die Zimmer überprüfte. Danach machten wir uns mit Taxis auf den Weg zum Bahnhof Krakow Glowny. Dort verbrachten wir einige Stunden im Shopping Center da der Zug Richtung Wien Hauptbahnhof erst um 15:45 wegfuhr. Dort kamen wir gegen 22:00 Uhr an.
 
(Lara Ana Wininger/Matthias Seidl, Manfred Schiffer, Simon Pötsch)


 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü